Der verlustbehaftete Halbleiter-Konzern AMD, der Grafikkarten und Prozessoren herstellt, kommt im ersten Quartal in die schwarzen Zahlen. Firmenchef Dirk Meyer führt den Erfolg auf die Produktpalette zurück.
Advanced Micro Devices (AMD) machte jahrelang Verluste. 2009 musste Erzrivale Intel mit einer Millardenstütze einspringen. Damit legten die Kontrahenten einen Wettbewerbs- und Patentstreit bei. Intel verkauft vier von fünf Computerprozessoren, die in Smartphones und Netbooks Anwendung finden. AMD teilt sich den Rest mit Spezialanbietern. Nun stieg der Umsatz um mehr als ein Drittel auf 1,6 Milliarden Dollar an. Derzeit boomen chiphungrige Computer, weil Unternehmen wie Privathaushalte ihre alten Rechner austauschen.